Saftfasten – Faste dich gesund

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Bei Fitness-Gurus und Gesundheits-Fanatikern ist es in aller Munde: Das Saftfasten. Es soll den Körper entgiften und für neue Energie sorgen. Alle angesammelten Giftstoffe können in dieser Zeit abgebaut werden. Außerdem kannst Du viele leckere Saftkreationen ausprobieren, denn das Internet ist voll von köstlichen Rezepten.

So funktioniert das Saftfasten

Beim Saftfasten wird vollständig auf die Zufuhr fester Nahrung verzichtet. Die Kalorienaufnahme erfolgt allein über frisch gepresste Säfte. Dazu kann Wasser getrunken werden, häufig ist auch ungesüßter Tee erlaubt. Beim klassischen Saftfasten trinkt man täglich rund fünf bis siebenmal ein Glas frischen Saft. So kommst Du über den Tag auf etwa 750 Kilokalorien. Dadurch, dass dein Verdauungsapparat nicht belastet wird, kann Dein Körper die Vitamine und Nährstoffe aus den Obst- und Gemüsesäften besser aufnehmen. Deine Speicher können in dieser Zeit also ordentlich aufgetankt werden.
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Leckere Säfte selber machen

Um leckere Säfte selber zu machen, ist eine Saftpresse unabdinglich. Eine elektrische erleichtert die Arbeit ungemein. Zitrusfrüchte sind immer eine gute Wahl, da sie leicht ausgepresst werden können. Natürlich musst Du nicht jeden Saft selber pressen. In Supermärkten und Reformhäusern gibt es mittlerweile jede Menge frisch gepresster Obst- und Gemüsesäfte in Bioqualität. Achte darauf, dass die Säfte ohne Zusätze sind, um Deiner Entgiftung nicht entgegenzuwirken.

Für wen ist Saftfasten geeignet

Saftfasten ist für jeden geeignet, der einen guten Gesundheitszustand aufweist und kein Untergewicht hat. Auch Menschen mit Essstörungen sollten vom Saftfasten eher absehen. Durch die drastische Kalorienreduzierung wird der Körper nämlich auch an Gewicht verlieren. Dennoch ist Saftfasten keine Diät, denn die meisten verlorenen Kilos kommen nach der Fastenkur meist wieder zurück. Wer möchte kann das Fasten jedoch als Einstieg in eine Ernährungsumstellung wählen. Wenn Du noch nie gefastet hast, dann fang besser mit einer kurzen Zeitperiode von fünf bis sieben Tagen an. Länger als drei Wochen solltet Du nie fasten. Rechne damit, dass Du dich vor allem am Anfang müde, abgeschlagen und vor allem hungrig fühlen wirst. Nach ein paar Tagen stellt sich bei den meisten aber ein euphorischer, energiegeladener Zustand ein. Verzichte auch auf Alkohol, Zigaretten und Kaffee. Nur so kann Dein Körper wirklich entgiften. Wenn Du Bedenken oder gesundheitliche Probleme hast, dann sprich zuvor mit Deinem Arzt darüber. Fasten hat eine lange Tradition und wird Dir von Deinem Arzt nur ausgeredet werden, wenn es wirklich ein gesundheitliches Risiko gibt. Wenn Du gesund bist, steht dem allerdings nichts im Wege. Schwangere und stillende Frauen sollten jedoch von einer Fastenkur jeglicher Art absehen. Sie benötigen alle Ihre Energie, um das Kind zu versorgen.
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