Powerlifting – auf die Technik kommt es an

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Powerlifting ist eine Diziplin des Kraftsportes, die auch den Namen Kraftdreikampf trägt. Hier geht es nicht um möglichst viele Wiederholungen, sondern um die beste Maximalkraft. Im Wettbewerb stemmen die Athleten in drei Versuchen so viel Gewicht, wie nur irgend möglich. Bei diesen starken Belastungen ist eine gute Technik natürlich das A und O. Nur so können Verletzungen vermieden werden.

Was ist Powerlifting?

Powelifting beinhaltet Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken. Jeder Athlet hat drei Versuche. Bei jedem Versuch kann er das Gewicht erhöhen, jedoch niemals verringern. Es gibt strenge Form-Vorgaben, die eingehalten werden müssen, damit das Gewicht anerkannt wird. Am Ende gewinnt derjenige Sportler, der das höchste Gewicht stemmen konnte. Um faire Wettkampfbedingungen zu schaffen ist Powerlifting in verschiedene Gewichts- und Altersklassen unterteilt. Die allgemeine Klasse liegt zwischen 24 und 39 Jahren. Im Wettkampf gibt es drei Richter, die Ihre Bewertungen abgeben.
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Die richtige Technik beim Bankdrücken

Die richtige Technik spielt beim Powerlifting eine übergeordnete Rolle. Um Muskeln, Sehne und Gelenke nicht zu stark zu strapazieren, müssen die Sportler darauf achten eine gewisse Körperhaltung einzubehalten. Darüber hinaus kann es zu schlechten Wertungen kommen, wenn der Powerlifter die vorgeschriebene Form nicht einhält. Beim Bankdrücken legt man sich mit dem Rücken auf eine Flachbank und drückt mithilfe der Brust und Armmuskulatur ein Gewicht über dem Oberkörper nach oben. Die Stange der Langhantel sollte so umgriffen werden, dass sich die Ellenbogen auf Höhe der Schultern befinden und Unterarm und Oberarm einen 90°-Winkel miteinander bilden. Das Becken wird leicht angehoben, die Fußsohlen stehen fest auf dem Boden. Jetzt kann die Hantel nach oben geführt werden.

 

Kniebeugen richtig ausführen

Bei der Kniebeuge liegt die Langhantel in Schulterhöhe auf einem Rack. Man stellt sich breitbeinig darunter, hebt die Hantel vom Rack und hält sie über der Brust. Dann wird sie auf die Schulter umgelegt. Der Sportler geht einen Schritt vom Rack weg. Die Füße sollten schulterbreit voneinander platziert werden und in einem 30°-Winkel nach außen zeigen. Nun werden die Knie gebeugt. Der Rücken bleibt gerade. Unten angekommen muss sich die Hüfte unterhalb der Knie befinden. Dann bewegt man sich wieder nach oben und atmet dabei aus. Die Rumpfmuskulatur sollte dabei dauerhaft angespannt sein.

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Die optimale Ausführung beim Kreuzheben

Beim Kreuzheben sind gute Schuhe ein absolutes Muss. der Sportler stellt sich hüftbreit hin, die Langhantel liegt vor ihm auf dem Boden. Jetzt geht er in die Knie, ohne dabei den Rücken zu krümmen. Er umgreift die Hantel und zieht sie vorbei an seinen Knien nach oben. Die Rumpfmuskulatur ist dabei angespannt, der Rücken bleibt immer gerade. Wenn Du diese Tipps beherzigst, wirst Du vielleicht bald schon selbst zum Power Lifter!

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