MMA – eine Kombination aus verschiedenen Kampfsportarten

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MMA steht für Mixed Martial Arts. Bei dieser Sportart werden Stehkampf- und Bodenkampfsportarten miteinander verbunden. Dadurch wird der gesamte Körper trainiert. Kraft, Balance, Flexibilität und Schnelligkeit werden gleichermaßen verbessert. Für ein ganzheitliches Fitnesstraining ist MMA also perfekt geeignet.

So läuft ein Kampf ab

MMA ist eine moderne Kampfsportart. Die Kämpfe fangen meist in einer Stehkampfposition an und enden schließlich am Boden, wo sich die Gegner durch Hebel und Griffe am Boden zu halten versuchen. Gleichzeitig darf auch geschlagen und getreten werden, was bei anderen Bodenkampfsportarten häufig verboten ist. Dadurch dass der gesamte Körper zum Einsatz kommt, muss er auch ausreichend trainiert werden. Das hat zur Folge, dass das Training sehr viel anstrengender als bei vielen anderen Kampfsportarten ist. Anfänger sollten schon ein Mindestmaß an Körpergefühl und Fitness mitbringen. MMA eignet sich nicht als Einstiegsport. Wenn Du aber bereits eine andere Kampfsportart trainierst oder Dich auf andere Art und Weise fit hältst, bist Du bereit für Dein erstes Training.
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Eine technische Sportart mit anspruchsvollem Training

MMA ist eine sehr technische Kampfsportart. Ein regelmäßiges Training mit vielen Wiederholungen ist also Pflicht. In der Regel beginnt das Training mit einer Aufwärmphase, die verschiedene Übungen, wie zum Beispiel Schattenboxen oder Kniebeugen, enthält. Außerdem wird ordentlich gedehnt. Anschließend folgen dann Technikübungen. Außerdem gibt es immer auch ein Partnertraining, bei der Du Deine neu erlernten Fähigkeiten ausprobieren kannst. Fuß- und Fingernägel sollten möglichst kurz geschnitten werden, da es sonst schnell zu Verletzungen kommen kann. Außerdem muss jedweder Schmuck ablegt werden. Trainiert wird meist in langer Kleidung, um das Verletzungrisiko zu senken. Die Kämpfe werden dann aber mit nacktem Oberkörper ausgeführt.

Die Regeln

Wenn es nicht beim Training bleibt und Du an einem Wettkampf teilnehmen möchtest, dann solltest Du das Regelmwerk ein wenig kennen. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten einen MMA-Kampf für sich zu entscheiden und zwar durch Knock-out, Aufgabe des Gegners oder Punktesieg. Die Wettkämpfe unterteilen sich in neun Gewichtsklassen, die von 56 bis 120 kg reichen. Ein Kampf beseht aus drei Runden, die jeweils fünf Minuten dauern. Bei Titelkämpfen werden hingegen fünf Runden à fünf Minuten angesetzt. Darüber hinaus finden die Kämpfe in einem Käfig statt. Das dient vor allem dem Schutz der Sportler. Dadurch wird der Kampf auf die dafür vorgesehene Matte beschränkt. In Deutschland werden viele MMA-Kämpfe allerdings in einem Ring, wie beim Boxen, ausgeführt. Wenn Du Lust auf einen anspruchsvollen Sport hast, der Dir eine ganzheitlich Fitness beschert, dann könnte MMA genau das Richtige für Dich sein. Am besten ist es, wenn Du bereits Erfahrung im Kampfsportbereich mitbringst.

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