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Freitag, November 17, 2017

Wohnen & Leben

Wohnen & Leben

Garten – die grüne Oase im eigenen Heim

Der eigene Garten ist grüne Zelle und Rückzugsort zugleich. Hier kann man sich in aller Ruhe entspannen, die Seele baumeln lassen und die frische Luft genießen. Damit die heimische Wohlfühloase aber auch so richtig gemütlich wird, benötigt der Garten natürlich ein wenig Pflege. Hier erfährst Du, was gerade in ist und welche Pflanzen Deinen Garten noch schöner machen.

Minimalistisch oder naturnah?

Bei den aktuellen Gartentrends stehen sich gerade zwei Extreme gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während zahlreiche Gartenbesitzer auf Minimalismus und klare Linien setzen, schwören andere auf pure Natürlichkeit. Für welche Variante Du dich entscheidest, hängt natürlich ganz von Deinem individuellen Geschmack ab. Die Verfechter der puristischen Gestaltung setzen bei den Materialien auf Naturstein und Stahl. Im Kontrast zu diesen schlichten grauen Materialien kommt das Grün des Gartens perfekt zur Geltung. Die klaren Formgebungen und die gerade Linienführung bringen Ruhe in den Garten und verwandeln ihn in eine echte Zen-Oase. Hier kannst Du zur Ruhe kommen und Deine Gedanken schweifen lassen, ohne dass Du abgelenkt wirst. Wenn Du eher der natürliche Typ bist, dann wird Dir sicher die naturnahe Gartengestaltung gefallen. Hierbei setzt man auf heimische Pflanzen und versucht sie so in den Garten zu integrieren, wie sie auch in der Natur vorkommen würden. Im Fokus steht das funktionierende Ökosystem, die formgebende Gestaltung ist hier eher zweitrangig. Durch eine gelungene Kombination aus Pflanzen, Wasserstellen und Grünflächen entsteht ein sehr natürlich wirkender Garten. Eine kleine Gartenlaube verleiht ihm zusätzlich ein sehr romantisches Flair.

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Beliebte Gartenpflanzen

Egal, was gerade im Trend liegt, es gibt immer ein paar Gartenpflanzen, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Vor allem pflegeleichte Pflanzen, die wenig Zeit in Anspruch nehmen, finden großen Zuspruch. Ein echter Renner ist beispielsweise die Hortensie. Dieser farbenprächtige Strauch blüht nämlich den ganzen Sommer über. Auch die Rose ist ein echter Klassiker, der in den meisten deutschen Gärten beheimatet ist. Das ist auch kein Wunder, denn es gibt sie in zahlreichen Farbgebungen und Wuchsarten. Zum Beispiel kannst Du zu einer Kletterrose, einer Strauchrose oder einer Staudenrose greifen. Auch immergrüne Pflanzen wie Bambus, Efeu oder Buchsbaum sind sehr beliebt. Sie sorgen dafür, dass der Garten auch im Sommer noch frisch und gesund wirkt.

shutterstock_403288657Geschmackvolle Gartendeko

Mit der richtigen Gartendeko kannst Du Deinem Garten den letzten Schliff verleihen. Bunte Papierlampions verwandeln ihn Abends in ein traumhaft beleuchtetes Märchenland. So werden Grillabende oder das romantische Abendessen zu weit noch schöner. Ein echter Dauerbrenner ist der Springbrunnen. Er lockert den Garten auf und ist eine tolle Alternative für alle, die keinen Platz für einen Teich haben. Zu guter Letzt kannst Du mit großen Steinen für eine natürliche Deko Deines Gartens sorgen.

Airbnb – Überall zu Hause

Du hast keine Lust mehr auf unpersönliche Hotels und Touristenhochburgen? Du willst lieber sehen wie die Einheimischen an deinem Reiseziel so leben und dabei auch noch Geld sparen? Dann ist airbnb vielleicht genau die richtige Alternative für dich. Auf der Internetplattform vermieten Privatleute Ihre Wohnungen, leerstehende Zimmer oder sogar ganze Häuser – und das meist deutlich günstiger als zum durchschnittlichen Hotelpreis. 

Wie zu Hause

Wohnraum ist knapp. Gerade deswegen scheint es eine gute Idee leer stehende Räume an Touristen zu vermieten. Bei airbnb kann jeder, der ein paar Quadratmeter übrig hat eine Bleibe für Besucher auf der ganzen Welt anbieten. Davon haben beide etwas. Der Gastgeber verdient sich ein paar Euro dazu und kann jede Menge interessanter Leute kennenlernen. Der Gast spart beim Hotelpreis und bekommt ein authentisches Erlebnis in der Ferne. Er wohnt in einer echten Wohnung in meist normalen Wohngegenden und kann so direkt in die Welt der Einheimischen eintauchen. Nicht selten vermieten Leute bei airbnb nur einzelne Zimmer, sodass man als Gast Teil des Haushalts wird. Gemeinsames Kochen und Tratschen ist da vorprogrammiert. Wer trotz allem seine Privatsphäre schätzt, findet bei airbnb natürlich auch private Apartments, in denen er sich nach einer anstrengenden Sight-Seeing-Tour in aller Ruhe erholen kann. 

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Diese Leute nutzen airbnb

airbnb wird von den verschiedensten Personengruppen genutzt. Touristen buchen dort, um ein, zwei entspannte Wochen an einem schönen Reiseziel zu verbringen. Doch auch Menschen, die berufsbedingt plötzlich in eine andere Stadt umziehen müssen, holen sich häufig erst einmal eine Bleibe bei airbnb, um dann in der neuen Stadt in aller Ruhe eine feste Wohnung zu suchen. Wer für drei Monate ein Praktikum in der Ferne machen muss, findet in airbnb ebenfalls eine gute Übernachtungsmöglichkeit. 

Ein System auf Vertrauensbasis

airbnb funktioniert auf Vertrauensbasis. Dennoch musst Du nicht ins kalte Wasser springen. Sowohl Gastgeber als auch Gäste müssen ein detailliertes Profil ausfüllen, das zu erstem ersten Kennenlernen dient. Darüber hinaus schreiben sich Gastgeber und Gäste gleichzeitig Bewertungen, die für jedermann einsehbar sind. So bekommst Du einen besseren Eindruck was Dich erwarten wird. Darüber hinaus bietet airbnb ein Kommunikationssystem, sodass Du vorab mit Deinem Gastgeber oder Gast in Kontakt treten kannst. Die Zahlung erfolgt über airbnb. Für seinen Service möchte das Unternehmen natürlich auch eine kleine Gebühr haben. Für viele Unterkünfte gibt es übrigens einen Rabatt, wenn du zum Beispiel mindestens eine Woche oder einen Monat bleiben möchtest. Entdecke die Möglichkeiten und finde die perfekte Unterkunft für Dein nächstes Reiseziel!

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Modernes Wohnen – Wie leben wir in der Zukunft?

Aktuellen Schätzungen zufolge verdoppelt sich das Wissen der Menschheit momentan alle fünf bis 12 Jahre. Bei diesen rasanten Entwicklungen ist davon auszugehen, dass sich das Wohnen in zwanzig bis dreißig Jahren enorm von unserer heutigen Lebenswirklichkeit unterscheiden wird.

Collaborative Living – Weniger Wohnraum, mehr Gemeinschaft

Auch die ständig steigenden Anzahl an Haushalten und der Wunsch vieler Menschen in der Stadt zu wohnen, sorgen dafür, dass sich neue Wohnformen auftun werden. Obwohl die eigentlichen Bevölkerungszahlen zumindest in Deutschland sinken, gibt es immer mehr Singlehaushalte, sodass mehr Wohnraum benötigt wird. Zukunftsforscher gehen davon aus, dass WGs und geteile Wohnräume immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Sie nennen das „Collaborative Living“. Das muss aber nicht so klassisch wie in den heutigen Wohngesellschaften aussehen. Die Forscher vermuten vielmehr, dass die meisten von uns schon ab 2025 nicht mehr in vollausgestatteten Wohnungen leben werden. Sharing und Gemeinschaft bekommt dadurch eine wichtigere Bedeutung. Die Wohnung selbst wird nur noch einen Schlafplatz und ein Badezimmer bieten. Der Rest spielt sich in öffentlichen Bereichen ab. So bringt man seine Wäsche in den Waschsalon und setzt sich abends nicht ins Wohnzimmer, sondern in die Kneipe nebenan. In Ansätzen wird diese Lebensweise in vielen Großstädten auch heute schon gepflegt.

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Vertical Village – Die Stadt in der Stadt

Eine große Bedeutung für das Wohnen in der Zukunft haben auch sogenannte Wohnhochhäuser. Heute gibt es schon in großen Städten einige Modelle. Für die nächsten Jahrzehnte sind weitere Projekte geplant. Das Wohnhochhaus wird in Fachkreisen auch „Vertical Village“ genannt. Denn es bietet mehr als nur Wohnungen. Es ist mit Restaurants, Ärzten, Fitnessbereichen und Gemeinschaftsräumen ausgerüstet. Auf dem Dach gibt es ein Schwimmbad und im Keller die Sauna. Die Wohnungen selbst sind hingegen klein. Es handelt sich also praktisch um eine Stadt in der Stadt. Wer den Komplex nicht verlassen möchte, muss das auch nicht. Dadurch, dass nach oben gebaut wird, spart man Platz und schafft zusätzlichen Wohnraum.

Das smarte Haus

Durch die rasante technische Entwicklung werden unsere Wohnungen nicht nur immer kleiner, sonder auch immer smarter werden. Im Haus der Zukunft ist alles miteinander vernetzt und kann vom Besitzer gesteuert werden. Selbst der Badezimmerspiegel ist Teil des Systems und zeigt Dir, wie lange Du deine Zähne putzen solltest oder präsentiert Dir die aktuellen Nachrichten. Durch Zeitschaltuhren schalten sich elektronische Geräte nach einer Weile selber ab. Auch die Rolläden fahren, wenn es dunkel wird selbst herunter. Durch die Vernetzung mit dem Smartphone wirst Du diese Dinge in Zukunft sogar steuern können, wenn Du gar nicht zu Hause bist.

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