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Freitag, November 17, 2017

Technik & Medien

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Soundsysteme – die 5 besten Soundsysteme

Du wünscht Dir echten Kino-Sound für Dein Wohnzimmer? Dann brauchst Du das geeignete Soundsystem. Die modernsten Anlagen decken direkt mehrere Räume ab und geben Dir die Möglichkeit jederzeit dein Smartphone anzuschließen. Die besten sogenannten Multiroom-Systeme findest Du hier.

Sonos – ein Multiroom-Soundsystem mit raffinierter Funktechnik

Einer der absolute Gewinner auf dem Markt ist sicherlich Sonos. Das Unternehmen bietet ein ausgefeiltes Multiroom-Soundsystem, das sich per WLAN mit dem Smartphone oder anderen Endgeräten verbinden kann. Dabei setzt Sonos auf ein raffiniertes Funksystem, bei dem das WLAN-Signal von Komponente zu Komponente weitergegeben wird. Das bedeutet, dass jede Komponente des Soundsystems als WLAN-Repeater arbeitet und das Signal so auch in Teile des Hauses weitergeben kann, in denen sonst kein WLAN-Empfang mehr möglich wäre. Damit unterscheidet sich das Sonos Multiroom-System stark von seinen Konkurrenten und macht es zu unserer ersten Wahl. Darüber hinaus kann man die Boxen auf den Raum einmessen, sodass der Klang individuell an die Räumlichkeiten angepasst werden kann. Auch die Bedienbarkeit kann sich sehen lassen. Der Hersteller bietet eine eigene App, die super designed ist und sich intuitiv bedienen lässt. Der Sound überzeugt mit einer guten Dynamik und einer hohen Bassqualität. Hier bleiben keine Wünsche offen.
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Bose SoundTouch

Auch die verschiedenen Ausführungen der Bose SoundTouch-Systeme gehören zur absoluten Oberklasse. Hier ist auch die Musikübertragung per Bluetooth möglich. Gleichzeitig besteht natürlich auch die Möglichkeit WLAN oder AirPlay für die Übertragung zu nutzen. Durch dieses offen gehaltene System kann Bose SoundTouch von ganz unterschiedlichen Verbrauchern genutzt und mit zahlreichen Geräten gekoppelt werden. Grundsätzlich ist Bose SoundTouch als Einzelbox konzipiert. Bei Bedarf können aber weitere Komponenten hinzugefügt werden, sodass ein Multiroom-System entsteht.

Das Omni-System von Harman/Kardon

Genau wie bei Bose SoundTouch ist auch beim Omni-System von Harman/Kardon die Übertragung via WLAN und Bluetooth möglich. Per WLAN können sogar HD-Inhalte gestreamt werden, sodass Du Dich auf eine hervorragende Soundqualität freuen kannst. Die Boxen bieten einen kristallklaren Sound mit natürlichen Stimmen. Auch die Basstiefen können sich hören lassen. Noch dazu bietet das Omni-System eines der besten Preisleistungsverhältnisse überhaupt.

Die Raumfeld Lautsprecher von Teufel

Die Firma Teufel bietet eine riesige Auswahl an verschiedenen Raumlautsprechern, die zu einem Multiroom-System zusammengestellt werden können. Teufel ist ein deutscher Hersteller aus Berlin und beschränkt sich auf eine Übertragung per WLAN. Das liegt aber vor allem daran, dass man ganz auf HIgh-Resolution-Audio setzt und das kann derzeit noch nicht über Bluetooth gestreamt werden. Der Sound ist sehr homogen und begeistert mit einem hervorragenden Klang, der den Raum ganz ausfüllt. Die Bedienung erfolgt über eine praktische Controller-App.

Die Heos-Lautsprecher von Denon

Die Firma Denon hat mit seiner Heos-Serie hochwertige Lautsprecher in verschiedenen Größen im Programm. Diese können mit Soundbar und Subwoofer in ein Soundsystem verwandelt werden. Auch die kleinen Boxen bieten eine hohe Maximallautstärke, sodass einem gelungenen Kinoabend nichts mehr im Wege steht.

E-Books – Stirbt das klassische Buch aus?

Vor ein Paar Jahren besaß höchstens der Großstadthipster oder der Technikfreak einen E-Reader, heute sieht das schon ganz anders aus. Immer mehr Menschen legen sich die handlichen Geräte zu und kaufen dementsprechend natürlich auch E-Books.

Was ist ein E-Book eigentlich?

E-Book ist die Kurzform für electronic book (elektronisches Buch). Dabei handelt es sich um die digitale Ausgabe eines Buches. Papier und Druckerpresse werden nicht mehr benötigt. Stattdessen liegt das Buch in Form von Daten vor, die überall und zu jeder Zeit herunterladen werden können – vorausgesetzt man hat Zugriff auf das Internet. Um ein E-Book lesen zu können, benötigt man nicht unbedingt einen E-Reader. Auch auf einem Smartphone oder Tablets können die elektronischen Versionen abgerufen werden. Da diese Geräte aber in der Regel viel Strom fressen und sich aufgrund ihrer Displays nicht zum langen Lesen eignen, sind E-Reader immer die bessere Alternative. Sie sind handlich, leicht und haben eine enorme Akkulaufzeit. Sobald ein Buch heruntergeladen wurde, kann auch ohne Internetzugang jederzeit darauf zugegriffen werden. E-Books liegen in verschiedenen Formaten vor. Das hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Eines der bekanntesten offenen Standardformate ist EPUB.
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Stirbt das E-Book nun aus?

In den USA haben E-Books in Windeseile den Markt erobert und zahlreiche Verlagshäuser damit in den Ruin getrieben. Immer mehr Buchläden sind von der Bildfläche verschwunden. Das Geschäft mit den E-Books boomt. In den deutschsprachigen Ländern geht die Entwicklung ein wenig gemächlicher voran. Hier lag der Marktanteil 2015 noch unter 5 Prozent. Von einem Aussterben des klassischen Buches kann also nicht die Rede sein. Andererseits geben Branchenkenner zu bedenken, dass das auch daran liegt, dass der Buchmarkt zu langsam reagiert hat und den Lesern einfach nicht genügend Lesestoff in digitaler Form zur Verfügung stellt, sie also gar nicht so viele Bücher kaufen konnten. Zudem gibt es in Deutschland die sogenannte Buchpreisbindung, sodass E-Books meist nur ein paar Cent günstiger sind als ihre gedruckten Gegenparts. In den USA oder in Großbritannien sind die elektronischen Ausgaben meist deutlich günstiger. Ob das klassische Buch tatsächlich aussterben wird, kann heute also noch nicht beantwortet werden. Das hängt auch vom Umgang des Buchmarktes mit der neuen Technologie ab.
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Vorteile und Nachteile von E-Book

E-Books bringen in der Tat viele Vorteile mit sich. In einem Gerät kann eine ganze Bibliothek untergebracht werden. Der Reader merkt sich auf welcher Seite Du stehen geblieben bist, sodass Du sofort an der richtigen Stelle wieder in das Abenteuer einsteigen kannst. Wenn der Akku allerdings leer ist, zum Beispiel auf einer langen Reise, dann kannst du auf keines Deiner tollen Bücher zugreifen. Hier punktet auf jeden Fall das klassische Buch. Darüber hinaus mögen viele Menschen es einfach ein echtes Buch aus Papier in der Hand zu halten. Wer viel und auch unterwegs gerne liest, für den ist ein E-Reader sicher eine gute Wahl. Außerdem kann so im Bücherregal Platz für andere Dinge geschaffen werden.

Virtuell Reality – Eine neue Realität?

Während für viele der Begriff Virtual Reality noch Zukunftsmusik ist, tauchen Gamer schon regelmäßig in künstliche Welten ab. Doch auch abseits der Unterhaltungsbranche verspricht VR eine wahre Technik-Revolution. Doch warum ist das eigentlich und so und welche Faszination steckt hinter den virtuellen Wirklichkeiten?

Was ist Virtual Reality?

Als Virtual Reality bezeichnet man die Wahrnehmung einer interaktiven aber künstlich geschaffenen Welt in Echtzeit. Der Betrachter taucht in die fremde Welt ein, kann sich in ihr bewegen und mit ihr interagieren. Jedoch ist das gesamte Konstrukt vom Computer geschaffen und frei von realen Gegenständen.
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Wo wird VR eingesetzt?

Virtual Reality kommt heutzutage vor allem in der Gaming-Branche zum Einsatz. Dort werden die Spieler Teil eines neuen Universums und bewegen sich darin, als wäre es ihre eigene Welt. Mit fortschreitender Entwicklung wird das Erlebnis immer intensiver. Während man früher noch über einen Bildschirm und Tasten mit dem Spiel kommunizierte, gibt es heute schon VR-Brillen mit 360°-Rundumblick und Bewegungssensoren, die die Gestiken des Spielers auf das Game übertragen. Doch auch der Internetriese Google macht sich Virtual Reality zu eigen, um die eigenen Inhalte aufzupeppen. Google Street View ist auch eine Art virtueller Welt. Auch wenn hierbei tatsächlich eine Version der Wirklichkeit geschaffen wird, schaut sich der User nur ein Abbild, eine Kopie davon an. Zudem hat der Journalismus Virtual Reality für sich entdeckt. Anstatt normaler Reportagen schaffen Journalisten Filme, in denen sich der User frei bewegen und umschauen kann. Auch hier kommen 360°-Kameras zum Einsatz. Sehr lange kommt die VR-Technik schon in der Pilotenausbildung zum Einsatz. Denn der Flugsimulator, an dem die Auszubildende so viele Stunden verbringen, schafft nichts andere als eine virtuelle Realität.

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Wie sieht die Zukunft aus?

Große Smartphone-Hersteller bemühen sich bereits VR-Brillen serienmäßig verkaufen zu können. Die Brillen sollen mit dem mobilen Gerät gekoppelt werden, sodass wir bald überall und jederzeit auf die verschiedensten Virtual Realitys zugreifen können. Sei es unser Liebingsspiel, die neusten Nachrichten, eine Reisereportage oder interaktive Erklärvideos. Doch in der Medizin findet VR großen Anklang. Derzeit wird erforscht wie sinnvoll die Konfrontation mit Ängsten in einer virtuellen Umgebung ist. Zudem kann die Technik genutzt werden, um Ärzte und Krankenschwestern auszubilden, ohne sie am lebenden Versuchsobjekt herumpfuschen zu lassen. Möglichkeiten gibt es viele und aufgrund des großen Booms wird fleißig weiterentwickelt. Ein bekanntes schwedisches Möbelhaus ist derzeit damit beschäftigt seinen Kunden ihre zukünftige Küche in einer virtuellen Welt präsentieren zu können. Diese kann vorher selbst zusammengestellt und anschließend virtuell betreten werden.