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Samstag, Mai 27, 2017

Kochen & Genießen

Kochen & Genießen

Sushi – eine japanische Köstlichkeit wird zum Trend

Der Sushi Trend ist ungebrochen. Immer mehr Deutsche greifen zu der japanischen Köstlichkeit aus Reis, Algen, Fisch und Gemüse. Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen trifft Sushi einfach den Geschmack vieler Menschen, zum anderen gilt es als kalorienarm und gesund. Es ist also eine Fast Food Variante, bei der Du mal kein schlechtes Gewissen haben musst.

So hat sich Sushi entwickelt

Sushi kann mittlerweile nahezu überall gekauft werden. Neben zahlreichen Restaurants gibt es Stände in Einkaufszentren oder auf Märkten. Sogar im Supermarkt findest Du die japanische Speise abgepackt im Kühl- oder Gefrierregal. Traditionell wird Sushi mit der Hand gegessen, doch auch der Verzehr mit Stäbchen ist erlaubt. Typische Beilagen sind Wasabi, Sojasauce und eingelegter Ingwer. Übrigens stammt Sushi ursprünglich gar nicht aus Japan, sondern aus der Gegend des Mekong Flusses. Dort wurde Fisch in Reis eingelegt und gegärt, sodass er länger haltbar war. Im Laufe der Zeit aß man den Fisch immer früher, sodass er fast noch roh war. Was wir heute als Sushi kennen, wurde jedoch tatsächlich in Japan im 18. Jahrhundert entwickelt. Hierfür wird roher Fisch verwendet, der eine hohe Qualität aufweist und nicht älter als einen Tag sein darf. Deswegen ist Sushi im Vergleich zu anderen asiatischen Speisen auch relativ teuer. Die Reissorte, die für Sushi verwendet wird, trägt den Namen Koshihikari. Sie hat eine besonders dichte und feste Struktur.

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Kreative neue Sushi-Trends mit westlichem Einschlag

 Dass Sushi sich Sushi einen festen Platz in der westlichen Welt erobert hat, zeigen auch skurrile neue Foodtrends, die langsam aus den USA zu uns hinüberschwappen. Auf Instagram lässt sich die kreative Verschmelzung von westlicher und japanischer Küche bestaunen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Sushi-Bürger, bei dem der Patty aus Fisch und die Burgerbrötchen aus Reis bestehen? Das ist nicht nur lecker, sondern sieht auch noch richtig gut aus. Auch der Sushi-Burrito erfreut sich großer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um eine Reisrolle, die mit frischem Fisch gefüllt ist und von Algenblättern zusammengehalten wird. Der letzte Schrei ist aber der Sushi-Donut.
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Sushi – gesund, aber nicht für alle

Sushi ist zwar grundsätzlich eine sehr gesunde Speise, sollte von einigen Personengruppen aber gemieden werden. Zum Beispiel sollten Schwangere auf Sushi verzichten. Schließlich wird roher Fisch verwendet, was die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung erhöht. Darüber hinaus haben einige Fischarten einen hohen Quecksilbergehalt. Dieses Gift ist insbesondere für das ungeborene Kind gefährlich. Auch Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion sollten Sushi nur mit Vorsicht genießen. Die Algen enthalten viel Jod. Übrigens: Es gibt auch vegetarisches Sushi, das mit leckeren Avocados, Gurken und anderen Leckereien gefüllt ist. Zu diesen Variationen kannst Du natürlich auch während einer Schwangerschaft getrost greifen.

Craft Beer – individuell, innovativ und einfach lecker

Craft Beer ist der Trend schlechthin. Doch was verbirgt sich hinter dem malerischen Begriff eigentlich? Ursprünglich handelt sich um Biere, die aus kleinen Brauereien stammen. Heute bezeichnet man in Deutschland, damit vor allem Biere, die sich durch ihren Geschmack und Ihre Brauart deutlich von herkömmlichen Bieren abheben.

Craft Beer – der Versuch einer Definition

Wenn Du Lust auf ein individuelles Geschmackserlebnis hast, dann solltest Du vielleicht mal eines der vielen Craft Biere probieren. Eine genaue Definition ist dabei gar nicht so einfach. Der Trend ist vor gar nicht allzu langer Zeit aus den USA zu uns hinübergeschwappt. Die US-amerikanische Brauervereinigung fasst unter dem Begriff Craft Beer alle Biersorten zusammen, die in kleinen Mengen von unabhängigen Brauern hergestellt werden. In der Szene versteht man unter einem Craft Beer aber allgemein ein hochwertiges Bier, das mit besonderen Aromen versetzt wurde und so deutlich anders schmeckt als das typische Bier.

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Die Geschichte dahinter

Ursprünglich entstand das Craft Beer in den USA als Gegenbewegung zu den großen kommerziellen Brauereien. Da diese kleinen Brauereien nicht über die notwendige Maschinerie verfügten, brauten sie Ihr Bier kurzentschlossen einfach auf handwerkliche Art und Weise. So ist auch der Begriff Craft, was übersetzt soviel wie Handwerkskunst bedeutet, entstanden. Da diese Brauereien frei von den Vorgaben großer Konzerne waren, blieb natürlich viel Raum zum Experimentieren. Folglich schmeckten diese Biere anders und vielen Genießern deutlich besser als das, was man sonst so auf dem Markt kaufen konnte. Was wir in Deutschland unter Craft Beer kennen, wird in der Regel aber trotzdem von großen Konzernen produziert. Sie orientieren sich an den außergewöhnlichen Geschmacksnoten der amerikanischen Vorbilder und präsentieren dem Kunden so eine tolle Alternative.

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Welche Sorten gibt es?

Die Auswahl an Craft Beers ist riesig! So gelten zum Beispiel Biere mit viel Hopfenaroma und obergärigen Hefen als Craft Beers. Das liegt daran, dass diese Eigenschaften sonst kaum in der deutschen Braukunst auftauchen. Grundsätzlich kann jede Biersorte ein Craft Beer sein, also auch Pils oder Weizen. Es kommt auf den individuellen Charakter, auf die Andersartigkeit an.

Wo Du Craft Beer trinken kannst

In vielen großen Städten wie Köln, Hamburg oder Berlin werden regelmäßig Craft Beer Verkostungen angeboten. Dort kannst Du wie auf einer Weinprobe viele verschiedene Sorten ausprobieren. Manchmal gibt es auch ein leckeres Essen dazu. Außerdem sprießen immer mehr Bars aus dem Boden, die sich auf Craft Beer spezialisiert haben. Wenn Du zu Hause Deine eigene Verkostung im Kreise Deiner Freunde machen möchtest, dann kannst Du auch diverse Sorten ganz bequem im Internet bestellen.

 

Foodtrucks – hochwertiges Streetfood auf vier Rädern

Der Foodtruck-Trend stammt – wie könnte es auch anders sein – aus den USA. Dort werden schon seit Jahren Hot Dogs, Pizza und Eis aus dem Seitenfenster von kreativ umgebauten Vans serviert. Mittlerweile kann man auch in Deutschland immer wieder diese fahrende Streetfood-Verkäufer entdecken.

Hochwertiges Fastfood mit Konzept

Foodtrucks sind weitaus mehr als die Pommesbude auf vier Rädern, die wir auch hierzulande schon kennen. Anstatt einfaches Essen zu verkaufen, bieten die Betreiber hochwertiges Fast Food mit hervorragenden Zutaten an. Manch einer bietet seinen Kunden beispielsweise deliziöse Burger mit dem besten Fleisch aus der Region an. Auch Veggie-Burger werden zunehmend von Foodtrucks verkauft. Andere haben Wraps und Tortillas mit frischen Zutaten im Angebot und wieder andere servieren ihren Kunden reine Biokost, andere setzen auf eine eiweißhaltige Ernährung. Damit schließen Foodtrucks eine wichtige Lücke zwischen günstigen Imbiss-Buden und hochwertigen Restaurants. Dadurch dass keine Sitzplätze angeboten werden, kann das Essen zu deutlich günstigeren Preisen verkauft werden. Außerdem spart der Kunde beim Foodtruck-Besuch Zeit und kann so auch schnell in der Mittagspause dort vorbeischauen.
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 Wo Du Foodtrucks finden kannst

Foodtrucks tauchen auf öffentlichen Plätzen, auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt, in Gewerbegebieten oder vor der Berufsschule auf. Sie sind überall dort, wo es hungrige Menschen gibt und somit gut erreichbar. Aufgrund ihrer hohen Qualität sprechen Sie auch Geschäftsleute an. Doch die Betreiber verdienen sich Ihr Geld nicht nur mit dem Verkauf von Streetfood. Viele bieten Ihre Dienste auch für private Partys an. Der Polterabend, der im heimischen Garten gefeiert wird oder das Dorffest werden so um leckere Köstlichkeiten ergänzt. Auch bei großen Events, zum Beispiel Fußballspielen oder Konzerte tauchen Foodtrucks immer häufiger auf. Wenn Du einen Foodtruck für Deine Party mieten möchtest, dann schau doch einfach mal im Internet nach. Dort findest Du sicher schnell einen Imbiss auf vier Rädern, der Deinen Vorstellungen entspricht.

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Deswegen sind Foodtrucks so erfolgreich

Wie scheint, gibt es für beinahe jeden Ernährungstrend den passenden Foodtruck. Dadurch werden auch Menschen angelockt, die sonst eher Abstand von Fast Food halten, da es nicht Ihren Essgewohnheiten entspricht. Ein weiterer Grund für den großen Erfolg der Streetfood-Vekäufer auf vier Rädern, ist die Tatsache, dass immer weniger Menschen Zeit haben zu Hause selbst zu kochen. Wer ganztags arbeitet, ist in der Regel sehr erleichtert, wenn er in der Mittagspause schnell zum Foodtruck huschen und sich ein leckeres und echt hochwertiges MIttagessen zu einem vergleichsweise kleinen Preis gönnen kann. Wenn Du jetzt Appetit bekommen hast, solltest Du unbedingt den nächsten Foodtruck in Deiner Gegend ausprobieren.